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Container 2012

Jules, Karla & Tarzan

Ein Schwerpunkt der Jugend-Kultur-Tage ist die Gestaltung von neuartigen kreativen Projekten. So wurden im letzten Jahr die Container „Jules, Karla und Tarzan“ ins Leben gerufen.

Für die Umsetzung dieses Projektes braucht man folgende Zutaten: Genehmigungen für drei Plätze in der Innenstadt (Am Theater, am Verkehrsknotenpunkt dem Neumarkt und im Schlossgarten), drei Container, einen Kran und helfende Hände, viele junge und auch ältere Künstler, Kreative und Querdenker, die Lust am Experiment haben und sich nicht scheuen, angesprochen zu werden und andere anzusprechen. Dann braucht man noch eine Menge Material und gutes Wetter (was wir zum Glück hatten).

 Hier geht es zum Video der drei Container!

Die Container hatten täglich von 15 bis 19 Uhr über einen Zeitraum von 3 Wochen geöffnet – Sie wurden im Programmheft der Jugend-Kultur-Tage vorgestellt. Durch einen QR-Code konnten Interessierte online auf das konkrete Wochenprogramm der Container zugreifen. Außerdem war das Programm in den Containern selbst angeschlagen. Jeder, der vorbeikam, war eingeladen, mitzumachen. Es gab Informationen über die Jugend-Kultur-Tage, Theater, Siebdruck, Stencil, Licht und Strickgraffiti, Urban Gardening, Kunst, Musik, Videopräsentationen, einen großartigen TauschRausch, Straßenminigolf, kulturellen Austausch u.v.m.

Auch bestehende Gruppen, wie das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte und die Arbeiter-Samariter-Jugend, nutzten diese Plattform, um sich vorzustellen. So waren es am Ende 56 Container-Nachmittage, ca. 1100 aktive Teilnehmer und, da das Projekt „Jugend-Kultur-Tage“ durch die Container konstant in der Innenstadt im öffentlichen Raum zu sehen war, wurde es nach Schätzungen der Osnabrücker Marketing und Tourismus GmbH von ca. 25.000 Menschen täglich wahrgenommen.

Im November 2013 wurden die Jugend-Kultur-Tage und das Container-Projekt durch den 1.Platz im bundesweiten Wettbewerb “Rauskommen” des bjke ausgezeichnet.

Zum Wettbewerb “Rauskommen.”

Durch das Container-Projekt wurden neue Experimentierräume eröffnet. Junge Künstler und unabhängige kulturell Aktive erhielten eine Präsentationsmöglichkeit. Jugendliche, die unter starkem Zeitdruck stehen, konnten so auch mit einem geringen zeitlichen Aufwand kulturell aktiv werden und Erfahrungen sammeln sowie sich informell weiterbilden. Durch die konstante Präsenz der Jugend-Kultur-Tage im öffentlichen Raum erhielt jugendkulturelle Leistung große Aufmerksamkeit und Anerkennung seitens Erwachsener. Das niedrigschwellige Angebot in den Containern aktivierte nicht nur die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sondern auch ältere Bürger.


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